Ärztliche Partnerschaftsgesellschaft
PD Dr. med. P. Kozlowski
Dr. med. R. Stressig
Dr. med. S. Körtge-Jung
Dr. med. R. Hammer
Dr. med. H. J. Siegmann
Dr. med. S. Fröhlich
Dr. med. D. Jakubowski
Dr. med. K. Haug
Dr. med. G. Bizjak*
Dr. med. J. Ritgen*
Prof. Dr. med. F. Wolff*
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*privatärztlich bzw. angestellt

In diesem Zeitraum ist die fetale Echokardiographie schweren und früh sichtbaren Auffälligkeiten vorbehalten (z.B. Dextrokardie, Kardiomegalie, deutlich auffälliger Vierkammerblick). Teilweise kann sie als erste Orientierung bei übergeordneten Erkrankungen wie Autoimmundefekten genutzt werden.
Durch die Verbesserung der Gerätetechnologie und der Qualifizierung der Untersucher kann bei günstigen Bedingungen auch eine komplette farbkodierte Echokardiographie zu diesem frühen Zeitpunkt durchgeführt werden (z.B. hypoplastisches Linksherzsyndrom bei kritischer Aortenstenose).
Für ein Screening bei belasteter Anamnese oder zum Ausschluss funktioneller Störungen findet die Untersuchung zwischen 19 und 21 Schwangerschaftswochen statt. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich die kardialen Strukturen, die Beweglichkeit des Herzens sowie die qualitativen und quantitativen Blutflüsse durch gepulste farbkodierte Dopplersonographie darstellen. Insbesondere bei spät auftretenden Veränderungen, wie z.B. beim hypoplastischen Linksherzsyndrom, ist die Wahl eines möglichst späten Zeitpunkts sinnvoll.
Die fetale Echokardiographie wird obligatorisch farbkodiert durchgeführt. Für weiterreichende Fragen und Mitbeurteilung besteht eine enge Zusammenarbeit mit Spezialisten in Kinderherzzentren.