Praneatal Medizin und Genetik Düsseldorf
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Ärztliche Partnerschaftsgesellschaft
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*privatärztlich bzw. angestellt

Beispielrechnungen

Beispiel 1

Alter 25 Jahre Hintergrundrisiko Trisomie 21 1 : 892
SSL 45 mm Risiko nach Alter und Biochemie 1 : 206
Nackentransparenz 1,8 mm Risiko nach Alter und NT 1 : 1497
ß-hCG 1,11 MoM Adjustiertes Risiko inkl. NT und Biochemie 1 : 345
PAPP-A 0,34 MoM
Nasenbein darstellbar 1 : 1183 Nasenbein nicht darstellbar 1 : 26

Diese junge Patientin hat nach NT und Biochemie ein Risiko kleiner 1 : 100. Das erniedrigte PAPP-A verschlechtert ihr Risiko aber gegenüber ihrem Hintergrundrisiko (Alter) deutlich. Sie überlegt daher, zur Sicherheit eine invasive Diagnostik durchführen zu lassen.

Hier kann das Nasenbein die Rolle des Züngleins an der Waage spielen:
Mit darstellbarem Nasenbein verbessert sich ihr Risiko gegenüber ihrem ohnehin guten Ausgangsrisiko: Die Patientin ist beruhigt und wird in der Regel keine invasive Diagnostik vornehmen lassen. Bei fehlendem Nasenbein ist das Risiko eindeutig auffällig und eine invasive Diagnostik zu empfehlen.


Beispiel 2

Alter 35 Jahre Hintergrundrisiko Trisomie 21 1 : 212
SSL 45 mm Risiko nach Alter und Biochemie 1 : 183
Nackentransparenz 2,5 mm Risiko nach Alter und NT 1 : 114
ß-hCG 2,06 MoM Adjustiertes Risiko inkl. NT und Biochemie 1 : 97
PAPP-A 0,67 MoM
Nasenbein darstellbar 1 : 348 Nasenbein nicht darstellbar 1 : 9

Bei dieser 35-jährigen Patientin ist das Risiko durch Biochemie und NT auf 1 : 97 verschlechtert, so dass in aller Regel eine invasive Diagnostik folgen würde.

Ein darstellbares Nasenbein stellt die Situation nun völlig anders dar: Verbesserung auf ein Risiko besser als 1:100! An die Validität der Nasenbeindarstellung ist nun eine erhebliche forensische Bürde gekoppelt: durch eine falsch-unauffällige Nasenbeinmessung (z.B. durch Verwechslung der Haut mit dem Nasenbein) könnte in diesem Fall ein auffälliges Ersttrimesterscreening „schöngerechnet“ werden.