Ärztliche Partnerschaftsgesellschaft
PD Dr. med. P. Kozlowski
Dr. med. R. Stressig
Dr. med. S. Körtge-Jung
Dr. med. R. Hammer
Dr. med. H. J. Siegmann
Dr. med. S. Fröhlich
Dr. med. D. Jakubowski
Dr. med. K. Haug
Dr. med. G. Bizjak*
Dr. med. J. Ritgen*
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*privatärztlich bzw. angestellt

Der Beurteilung der Zwillingsschwangerschaft kommt im 2. Trimenon eine besondere Bedeutung zu. Falls im 1. Trimenon nicht geschehen, ist im frühen 2. Trimenon die Feststellung der Chorionizität und Amnialiät wichtig.
Die Diagnose eines fetofetalen Transfusionssyndroms ist vom 1. Trimenon an durch typische Veränderungen sowohl der Kindsgröße als auch der Fruchtwassermenge sowie anderer, insbesondere hämodynamischer Kriterien möglich. Hier können z.B. ab der 18. SSW Laserkoagulationen der verbindenden Gefäße oder auch Entlastungspunktionen vorgenommen werden.
Zur Risikoeinschätzung im Verlauf derartiger Zwillingsschwangerschaften ist die Sonographie im 2. Trimenon hilfreich. Zwillingsfehlanlagen (z.B. "vanishing twin", intrauteriner Tod eines Zwillings, Akranius-Akardius, "Siamesische Zwillinge") können diagnostiziert werden.
Die praenatale Diagnostik der fetalen Sonoanatomie sollte, ebenso wie die Karyotypisierung, in der 23. SSW abgeschlossen sein, da ab 24 SSW die eingeschränkte Lebensfähigkeit der Kinder beginnt.