Praneatal Medizin und Genetik Düsseldorf
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*privatärztlich bzw. angestellt

Doppler-Sonographie (ab 26 + 0 SSW)

Doppler-Sonographie

Der Doppler-Ultraschall beruht auf einem besonderen physikalischen Effekt und stellt den Blutfluss in den kindlichen und einem Teil der mütterlichen Gefäße farbig und akustisch dar. Er wird vor allem in der Spätschwangerschaft (26 – 38 SSW) angewandt und birgt kein Risiko für die Schwangere und ihr Ungeborenes. Auf diese Weise lässt sich z.B. der Versorgungszustand des Kindes beurteilen. Eine Doppler-Untersuchung ist begründet, bei

  • Verdacht auf vermindertes Wachstum oder Wachstumsstillstand des Kindes
  • verminderter Fruchtwassermenge
  • Auffälligkeiten der fetalen Herzfrequenz
  • Verdacht auf Herzfehler/Herzerkrankungen
  • Verdacht auf kindliche Fehlbildung oder Erkrankung
  • Blutgruppenunverträglichkeit schwangerschaftsbedingte Erkrankung der Mutter (z.B. Bluthochdruck, Präeklampsie (sog. Schwangerschaftsvergiftung), Diabetes mellitus, Nierenerkrankung)
  • bestimmten Infektionen (z.B. Ringelröteln)
  • Früh- oder Mangelgeburt in einer vorangegangenen Schwangerschaft
  • Mehrlingsschwangerschaften

Was kann durch den Doppler-Ultraschall beurteilt werden?

Bei jeder Doppler-Untersuchung wird zunächst das kindliche Wachstum, die Fruchtwassermenge sowie die Plazentareifung beurteilt. Anschließend messen wir

  • den Blutfluss in den kindlichen Gefäßen (z.B. Hauptschlagader, Gehirngefäße, Nabelschnur) 
  • das Durchblutungsverhalten in den Gebärmuttergefäßen

Die Untersuchung gibt also Aufschluss über akute oder chronische Mangelzustände der Versorgung des Ungeborenen sowie über die Funktion der Plazenta (Mutterkuchen).


Was bedeutet die Untersuchung für mich ?

  • Die Doppler-Untersuchung kann einerseits zu Ihrer Beruhigung beitragen, wenn sich ein ausgesprochener Verdacht nicht bestätigt. Zum Beispiel wenn ein Kind für das Schwangerschaftsalter zu klein ist und sich die Versorgung des Kindes dennoch als gut darstellt.
  • Andererseits lässt Sie uns frühzeitig Situationen erkennen, in denen Handlungsbedarf besteht. Dabei kann eine intensive vorgeburtliche Betreuung oder in Einzelfällen eine vorzeitige Entbindung notwendig werden.