Ärztliche Partnerschaftsgesellschaft
PD Dr. med. P. Kozlowski
Dr. med. R. Stressig
Dr. med. S. Körtge-Jung
Dr. med. R. Hammer
Dr. med. H. J. Siegmann
Dr. med. S. Fröhlich
Dr. med. D. Jakubowski
Dr. med. K. Haug
Dr. med. G. Bizjak*
Dr. med. J. Ritgen*
Prof. Dr. med. F. Wolff*
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*privatärztlich bzw. angestellt

Aus dem Fruchtwasser werden kindliche Zellen gewonnen und deren Erbträger anschließend analysiert. Zahlreiche Chromosomenstörungen können auf diese Weise mit hoher Sicherheit ausgeschlossen werden. Zudem können wir aufgrund dieser Untersuchung eine weitgehend sichere Aussage über den so genannten offenen Rücken (Spina bifida) treffen.
Die Fruchtwasserpunktion (Fachbegriff: Amniozentese) führen wir erst durch, wenn mindestens 14 SSW abgeschlossen sind. Vor dieser Zeit sollten Punktionen wegen der dann häufigeren Komplikationen nicht vorgenommen werden.
Unter ständiger Ultraschallkontrolle wird eine sehr dünne Hohlnadel (Außendurchmesser etwa 0,7 mm) so in die Fruchthöhle eingeführt, dass eine Verletzung des Ungeborenen auszuschließen ist. Es werden 10 bis 15 ml Fruchtwasser entnommen. Dies ist weniger als ein Zehntel der gesamten Fruchtwassermenge. Dieser Verlust wird in der Fruchthöhle schnell wieder ausgeglichen. Die Punktion selbst dauert nur ein bis zwei Minuten und verursacht bei den meisten Frauen ein leichtes Ziehen im Bauch. Unmittelbar nach der Punktion verschließt sich der winzige Stichkanal wieder, da das Gewebe sehr elastisch ist. Weitere detaillierte Informationen zur Fruchtwasserpunktion finden Sie hier!